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Energie
Warum die Kartellbehörde uns nicht schützen kann.

Schon als die Grundlagen für die Schaffung der Kartellbehörde in der politischen Planung waren, sorgten die Energiekonzerne dafür, das dieses Organ nur als ein "Kaffeekränzchen" für einige wenige "Amateurdetektive" umgesetzt werden konnte. Die Kartellbehörde hat weder ausreichende Personal- und Materialressourcen und erst recht nicht die erforderlichen juristischen Machtbefugnisse, um überhaupt ordentliche Ermittelung auch nur zu beginnen.

Die Konzerne, die hier überprüft werden sollten, sind internationale Konzerne mit Büros in London, Amsterdam, Rotterdam, Madrid, Barcelona, Marseille, Paris, Rom, Mailand, Budapest, Oslo und Tennesee USA. Wenn ein EON-Boss einen RWE-Boss und einen EnBW-Boss zusammen mit einem Vattenfall-Boss treffen will um Kartellabsprachen zu treffen, dann passiert dies mit Sicherheit nicht  hier in der BRD. Dann trifft man sich vielmehr "zufällig" in London und geht nach der Arbeit "zufällig" in den selben Club. Dies garantiert eine absolut abhörsichere Privatsphäre in der höchsten die 30-40 anderen Clubmitglieder hineingelangen. Da hätte nicht einmal Scottland Yard eine Chance die entscheidenden Gespräche abzuhören.

Und wenn den schon einmal einer der "Amateurdetektive" tatsächlich die "Schnapsidee" hätte, die Geschäftsräume von Eon in Rotterdam zu untersuchen - tja... dann müsste er über das Landeskriminalamt und Interpol eine Durchsuchung im Rahmen der Amtshilfe bei den Kollegen in Holland zu beantragen. Bis der arme Mensch das Aktenzeichen seiner "Anfrage auf Amtshilfe" erhielte, hätte Eon bereits schon den vollen Wortlaut der Durchsuchungsanfrage mindestens zweimal schriftlich in vollem Wortumfang auf dem Tisch liegen und könnte in aller Ruhe entscheiden, ob man das fragliche Material nach Madrid oder in den Reißwolf schickt und die hätten noch die Zeit dass in Ruhe im laufe der darauf folgenden 2 Tage bei einigen Kannen Kaffee zu entscheiden....

Der für die Absicherung des firmeninternen "Informationsflusses" zuständige Sicherheitschef bei EON verdient in zwei Monaten soviel wie der mit den Ermittlungen beauftragte Regierungsdirektor beim Bundeskriminalamt im ganzen Jahr nicht verdient. Und wenn beide die Ihnen zur Verfügung stehenden Materialkammern vergleichen könnten, würde der EON -Sicherheitschef sicherlich über das zur Verfügung stehende Material des "armen" Kollegen beim BKA nur müde lächeln. Über die Mitarbeiter der Kartellbehörde denkt dieser Man sicherlich nur äußerst selten nach - er hat eher Probleme mit der Konkurrenz aus der Industrie.

Und zur Funktionslosigkeit  der Kartellbehörde könnte man noch folgendes ausführen:

Außerdem gibt es ja heute schon heute "elegantere" Methoden eine Kartellabsprache zu treffen - wie es zum Beispiel jetzt im September hier in aller Öffentlichkeit praktiziert wird:
Da gibt der Vorstandsvorsitzende von Eon eine Pressekonferenz in der er lautstark verkündet: "Die Energiepreise in der BRD sind viel zu niedrig!" und anschließend jammert er über die Rohstoffpreise und den gierigen Statt und dessen Steueranteil. Nachdem er lange genug mit der "Zaunlatte" gewunken hat, hat sich endlich der Aufsichtsratskollege bei RWE seiner "erbarmt" und ihn erhört - er erhöht die Preise von RWE. Nachdem RWE brav "losgedackelt" ist kommt der "Kollege" von EnBW endlich "in die Puschen" und "zottelt" brav mit einer Preiserhöhung hinterher. Nun endlich kann der "arme" Mann von EON endlich ( er ist ja nur der Dritte in der Reihe - und die anderen haben ja angefangen...) und stimmt traurig mit Krokodilstränen in den Augen das Lied an: "Der Markt ist und voraus und wir können leider auch nicht anders...uhhuhuhh ). Wenn der "schwarze Peter" verteilt wird - kriegt ihn der "Trottel" von RWE und EON ist "aus dem Schneider".
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© Harro Walsh