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Energie
Wo bleibt unser Geld aus den Stromrechnungen tatsächlich und 
weshalb wollen die Konzerne noch mehr Geld ?
( Die hier geschilderten Sachverhalte beziehen sich auf den EON Energie AG Konzern )


Die "Ausgabenliste ( Shoppingliste ) aus dem Jahre 2004:

· Zuerst mal der Verkauf: Da wurden erfolgreich die Immobilien für 2,4 Milliarden € „verhökert“.

und anschließend das „verbunkern“ des Gewinns:

· da hat man sich mal schnell für insgesamt 303 Millionen € nahezu 25% des gesamten 
   rumänischen Energiemarktes „eingekauft“. Man braucht ja irgendwann in der Zukunft 
   Leute, die einem Strom und Gas abkaufen ( wenn die jemals zu Geld kommen – aber 
   es war ja eh ein „Schnäppchen“ ).

· Da baut EON doch mal in England einen Salzstock zur Gasspeicherkammer um. Kosten
   lockere 145 Millionen €.  ( was soll´s, verbessern wir doch mit Geld aus teurem deutschen
   Strom die Versorgungssicherheit der britischen Bevölkerung ...)

· Und wenn wir schon dabei sind, warum sollten wir nicht auch gleich noch den armen
   Engländern noch schnell mal ein kleines Biomassekraftwerk „spendieren“. Bei denen ist´s eh
   meist kälter als bei uns – und wer weiss ? Vielleicht brauchen wir ja mal englische Kohle ?
   Kosten fürs Kraftwerk : lockere 130 Millionen €. ( Kommentar wie im vorherigen Abschnitt )

· und wenn EON schon mal grade in England Geld investiert..... oh das gibt’s ja noch ein 
   Kraftwerk zu kaufen – gut noch ein "Abschreibungsobjekt"... Kosten : 160 Millionen €
   ( Kommentar wie zuvor..)

· Aber hallo, hier können wir ja mal endlich  tatsächlich was für die heimische Kundschaft tun:
   Kaufen wir doch mal etwas englisches Erdgas ein für die nächsten  sagen wir mal zehn Jahre.
   Kaufpreis: schlappe 690 Millionen €. Na ja wir müssen ja nicht alles gleich bezahlen....  

Dann sollte man doch auch mal schnell in Italien einkaufen gehen....

·  Wenn wir schon mal da sind, können wir doch wenigstens a bisserl „Business“ machen..
    Bau´n wir doch mal an Kraftwerk. Und wenn schon , dann mal richtig ranklotzen..
    Kaufpreis: 400 Millionen € - da köönen mwir schon mal ´nen Teil vom englischen Gas   
   
„verhöckern“....

· Haben wir nicht schon in diesem Jahr als wir in Rotterdam waren was gemacht ? Doch ja...
   da haben wir einen Fünftel des gesamten holländischen Marktes gekauft als wir NRE gekauft
    haben. War gar nicht mal so teuer, Die haben wir nach und nach aufgekauft.....
    Vielleicht können wir ja dort irgendwann mal nen ´AKW bauen....oder mal en paar Windradl
    aufstellen...  

· Der andere war doch dieses Jahr in Norwegen... was hatt´n der da gemacht ? Ahh.. der hat
   für nur 75 Millionen € einen Anteil an einem Feld mit Erdgas und Erdöl gekauft...eh des ist
   ja gut für de heimische Kundschaft....

... was haben wir nun schon ausgegeben ?  Ähh .... ich glaub wir haben schon für des Jahr des Geld verballert... es werden schon so 1 Milliarde 213 Millionen € sein ohne des Gas aus England. Ich glaub da können wir schon noch ne Anzahlung für 300 Millionen € machen.... Was ? so viel ? ... wieso wir haben dann noch 700 Millionen noch über vom Verkauf.... da müssen wir uns aber schnell noch nach was umschauen für die 700 Millionen....brauchen wir vielleicht im Aufsichtsrat neue Autos ???.... neeee aber der Learjet ist schon ziemlich klapperig....

man verzeihe dem Autor den etwas zynischen Ton...



Die "Ausgabenliste ( Shoppingliste ) aus dem Jahre 2005:

Da auf der regionalen Ebene der Tochtergesellschaften sich die Direktiven nicht geändert haben wenden wir uns nunmehr direkt den Pressemitteilungen des Konzerns zu, um die internationale Konzernaktivitäten zu.

·  Der Konzern hat eine Kreditlinie in Höhe von 37,1 Milliarden.  Die Besonderheit sind 
    die vereinbarten Konditionen:

     Die Rückzahlungsbeträge wurden gedrittelt in zwei Tranchen.

     Die erste Tranche umfasst zwei Drittel des Betrages und wäre innerhalb
     nur eines Jahres rückzahlbar.
     Die zweite Tranche umfasst ein Drittel des Betrages und wäre innerhalb

     Von 3 Jahren rückzahlbar.
     Die Besonderheit leitet sich aus der Tatsache ab, dass Eon davon ausgeht, innerhalb von

     weniger als einem Jahr einen Betrag in Höhe von 24,733 Milliarden € an das
     Bankenführende Konsortium zurückführen/ zurückzahlen kann.

· der Konzern hat ein Bar Angebot in Höhe von 29,1 Milliarden € mit dem Zweck der
   Übernahme der spanischen Endessa Gruppe abgegeben.

· Nach mehreren Komplikationen sichert sich Eon an der spanischen Endessa Gruppe einen
   Anteil in der Größenordnung von ca. 27 % und verpflichtet sich zum Verzicht auf die direkte
   Übernahme. Der Kaufpreis für diese Beteiligung beträgt 10 Milliarden €.
   Die Beteiligung wird über eine Kooperation mit der Acciona / Ennel  erreicht.

·  Außerhalb der Vereinbarung mit Acciona / Ennel  hat Eon ein auf zwei Jahre ausgelegte
    Kooperation vereinbart in der am Ende Eon 9,9 % der Aktion von Endessa übernimmt.

    Der Wert der Transaktion beträgt ca. 3,6 Milliarden €. Dies bedeutet das EON die
    Strompreiserhöhung von 2007 auf 2008 im Wesentlichen unter anderem dazu nutzt 
    für diesen "Deal" 3,6 Milliarden heranzuschaffen!
    Außerdem müssen im Jahre 2008 noch erhebliche Teile des Kredites ausd em Jahr 
    2005 zurückgezahlt werden ( immerhin 24,733 Milliarden Euro ) !!!

·  Eon verkauft Ruhrgas Industries ( Messgerätebereich und Industrieofenbau )
    für 1,5 Milliarden €.

·  Eon investiert in den Bau eines Offshore Windparks in Schottland mit einem
    Gesamtvolumen von 500 Millionen €.

· In Italien kauft Eon 75% Anteil an der Dalmine Energie. Der Kaufpreis beträgt
   46,5 Millionen €.

·  In Holland in der Nähe von Rotterdam baut Eon ein Kraftwerk mit einem
   Gesamtbauvolumen von 1,2 Milliarden €.

· Eon baut in Ungarn ein Kraftwerk für 270 Millionen €.

· Eon übernimmt in Ungarn die MOL-Gesellschaft. Der Wert beträgt 450 Millionen €

· Eon und Gazpron vereinbaren Beteiligung an russischem Gasfeld. Die Transaktion wird zum
   Teil über Aktienabgabe der ungarischen Firmenanteile aus dem Eon Besitz an Gazprom
   finanziert. Der Wert der Aktienübergabe beträgt ca. 1,2 Milliarden €.

Das Gesamtvolumen der Investitionen beträgt 18,766500 Milliarden €.

Dagegen sind die Aktivitäten der Eon Bayern AG fast als „Kleinvieh“ zu bezeichnen, das zwar auch „Mist“ macht aber man soll ja „Kleingeld nicht verachten.

·  Eon Bayern AG hat die Kommunalgas Nordbayern GmbH übernommen und damit das Netz
    im Gasnetzbereich erweitert.

· Durch die Netzagentur wurden die Netzentgelte um 12,6 % gesenkt. Diese Kürzung wirkt sich
   aber nur beiden Fremdkunden aus. Bei den eigenen Kunden wird die Kürzung mit der
   geplanten ( allerdings nicht genehmigten ) Stromerhöhung „verrechnet“, was unter 
   dem Strich einer um ein Jahr vorgezogenen ( ungenehmigten ) Strompreiserhöhung 
   von 6,4 % entspricht.

· Die Einnahmen wurden um knapp 13,4 Millionen gekürzt als Folge der Kürzungen der
   Netzentgelte im Bereich der lokalen Stadtwerke.

· Im Bereich der Netze wird derzeit auf längerfristiger Basis eine Übernahme der lokalen
   Versorgungsnetze in den  Gemeinden Gemünden, Eichenau, Puchheim und Gröbenzell
   geplant.

·  Als Reaktion auf die zunehmende Anzahl von Gemeinden, die wegen der hohen Gaspreise
   auf Biogasanlage umsteigen, beginnt Eon sich verstärkt in diesem Markt zu betätigen.

· Auf Grund einer höchst fragwürdigen Übereinkunft mit der Bundesnetzagentur dürfte die Zahl
   qualifizierter Klagen gegen die Netzentgelte zurückgehen, da nun Kläger auch gezwungen
   sind diese Übereinkunft begründet anzugreifen und Fehler in der Verfahrensweise der
   Bundesnetzagentur nachzuweisen.

· Der Ausbau des Netzes wird weiterhin mit Vorrang betrieben. Die Investitionen beginnen
   steuerliche Vorteile im Bereich der AfA einzubringen

· der Beginn der Aktivität im im Biogasbereich beginnt sich auch für Eon auszuzahlen.

·  Der weitere Ausbau der Beteiligungen und Übernahmen dokumentiert sich in der Anlage
     des Geschäftsberichtes der EON Bayern AG aus dem Jahre 2006 auf den Seiten 182 bis 185.

 
























































































AfA = Abschreibung für Abnutzung ( Die Abschreibung wird steuerlich mit Einnahmen verrechet und mindert die Steuerliche Zahlpflicht.
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© Harro Walsh