Indian Stuff -  Ein Cheyenne Kopfschmuck zum selbermachen - Teil 1

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Der typische Cheyenne Kopfschmuck verwendet Stachelschweinborsten als Grundlage. Die Art der Feder ( es können auch mehrere Federn sein ) und dessen Aussehen bzw. Beschnitt gaben Auskunft über dessen Träger ( siehe Textbeitrag : Feder Code der Cheyenne ). wie so oft bei kriegerischem Kopfschmuck, sollten die hochgestellten Borsten den Träger größer erscheinen lassen. Da der Feder-Code weitgehend bei allen Stämmen gleich war konnten die Krieger im Gefecht meist schon die Gefährlichkeit und den Mut ihres Gegners anhand der Federn abschätzen.

Da Stachelschweinborsten hier in Europa ziemlich schwierig zu beschaffen sein dürften, seien hier einige Alternativen aufgezählt, die aber auch nicht unbedingt einfacher zu bekommen sind:
Gamsbarthaare,  Zebraschweifhaare, Schweifhaare von einem Maultier. Die Schweifborsten sollten ca. 30 cm. lang und möglichst steif sein. Unter Umständen könnten auch Glasfaseradern wie man sie auf manchen Lampen findet tauglich sein, wenn auch ein Einfärben nahezu unmöglich sein wird.
   Die Basis ist eine dicke Schnur oder ein dünnes Seil - am besten aus Hanf und ca. 5 mm Durchmesser. Der Strick sollte etwa zweieinhalb mal so lang sein wie die Strecke vom Nacken zur Stirn. Der Strick wird der Länge nach gespannt waagrecht aufgehängt. Als nächstes wird nahe dem rechten Ende des Strickes eine dünne Bindeschnur ( oder ein Doppelstarker Schusterzwirn ) mit einem festen Knoten auf den Siel festgebunden. Diese Bindeschnur sollte etwa fünfmal so lang sein wie der Strick. Als nächstes wird ein Büschel der Schweifhaare mittig über dem Strick gelegt und mit der Bindeschnur wie im Bild links gezeigt fixiert. Während des Fixierens sollten die Schweifhaare stramm gezogen sein.

  Nachdem , wie im Bild ganz links gezeigt, ein Sicherungsknoten angebracht wurde, wird liinks vom bereits fixierten Schweifbüschel, das nächste Schweifbüschel mittig aufgelegt und mit ihm wieder genauso verfahren, wie beim vorherigen Büschel.

Auf diese Weise wird nach und nach ein Schweifbüschel hinzugefügt, bis der Basisstrick beinahe voll ist.

Von der dünnen Fixierungsschnur sollte nach Fertigstellung des Strickes auf beiden Seiten noch eine Länge von ca. 10 cm. übrigbleiben, da dieses teil später noch benötigt wird um die Schweifreihen "auszurichten/aufzurichten".
Das Bild links zeigt die Schlaufenreihe der Sicherungsschur, wie wir sie beim Arbeiten sehen sollten.

Dieses Bild links zeigt wie die Schlaufen auf der uns abgewandten Seite aussehen sollte.

Das Bild links zeigt wie der fertige Basisstrick aussehen sollte, nachdem alle  Schweifbüschel hinzugefügt worden sind. Dies Grundfarbe der Büschel sollte einen hellen Ockerton haben.

danach werden die Schweifbüschel ( am besten mit Stoff-Farbe ) zwischen dem unteren Drittel und den äußeren zweidrittel Teil in einem Rostrot/Braunrot Ton ( ähnlich der Farbe von getrocknetem Blut ) eingefärbt werden.

Wie es weiter geht steht auf Seite 2.
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