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Meine Liebe zu Schallplatten und Musik entstand ziemlich früh. Mein Vater war Berufssoldat in der US-Army und ich fing schon in früher Jugend an, einen Teil meines Taschengeldes in den PX (Supermarkt für US-Armee Angehörige  im Ausland in der Militärbasis ) zu tragen und dort in Schallplatten "umzusetzen". Später erhielt ich dann einmal zum Geburtstag ein Schallplatten - Abonnement für eine Klassikreihe, in der alle europäischen klassischen Komponisten mit Aufnahmen berühmter europäischer Sinfonie-Orchester vorgestellt wurden. Meine eigene Vorliebe war eher im Rhythm&Blues Bereich. Später kamen Rock ´n Roll und Rock dazu. Inzwischen habe ich eine LP-Sammlung mit über 2500 LP´s - angefangen von Platten aus den frühen 30er Jahren bis hin zu den späten 80ern und Mitt-90ern.

Bereits schon als Teenager hatte ich für meine zwei Tonbandgeräte und meine beiden Plattenspieler selbst Mischpulte gebaut und mich mit elektronischen Effektgeräten beschäftigt, weil ein Freund von mir Gittarist war und ich für Ihn Effektgeräte wie WahWah und Sonic-Hall baute.

Später hatte ich - nachdem ich nach Deutschland gezogen war - mir nach und nach eine "annehmbare" Anlage zusammengekauft. Der Endverstärker war von Denon, der Vorverstärker war von Marantz, die Boxen waren von Sansui, der eine Plattenspieler war ein Thorens TD126 ( der Klassiker ) mit einem Ortofon Moving Coil System und ein Elac-Plattenspieler mit magnetischen Nadelsystem für die alten Platten und Schellacks.  Lange Zeit war ich mit dieser Konfiguration relativ zufrieden, weil ich mir darüber klar war, dass ich mir sogenannte "High-End" Anlagen  nicht leisten könne.

Allerdings musste ich zur Kenntnis nehmen, dass es in meinem Bekanntenkreis zwei echte "Freaks" gab, deren Anlagen meiner Anlage haushoch überlegen waren. Der eine Bekannte hat eine Anlage mit allen Komponenten von Sansui und Magnavox Refenzboxen und der andere Bekannte schwört auf alle elektronischen Komponenten von Denon und auf Infinity-Boxen und Elektrostaten.

Ich bin ein Mensch, der Dinge gelegentlich langsam angeht, der aber dann - auch über Jahre hinweg - "am Ball" bleibt. Ab meinem 30sten Geburttag etwa begann ich mich mit dem Thema HiFi und den zugehörigen Themenbereichen intensiver in meiner Freizeit zu beschäftigen und mir in den folgenden Jahren fortschreitend das entsprechende Fachwissen anzueignen.

Etwa 10 Jahre später begann ich das erlernte umzusetzen und baute nach und nach "High-End" - Komponenten in Eigenbau auf. Die auf den folgenden Seiten vorgestellte Bauanleitung ist eines der Ergebnisse meiner über 15 Jahren andauernden Beschäftigung mit diesem Thema und dieses Ergebnis braucht nicht den Vergleich mit irgend einem anderen High-End Lautsprechersystem zu scheuen. Im Gegenteil - bisher haben diese Boxen alle Vergleiche gewonnen - und zwar nicht nur nach meiner Meinung, sondern nach Meinung jener Besitzer, die für ihre Lautsprechersysteme ein richtiges Vermögen ausgegeben hatten. Jeder Vergleich endete am Ende damit, daß man mir meine Lautsprechersysteme abkaufen wollte......

Eine letzte Anmerkung zur Bauanleitung: Ich vertrete die Auffassung, dass es nicht ausreichend ist, eine Bauanleitung nur stur nachzubauen. Es ist wichtig zu begreifen warum man etwas tut und welche Folgen es hat, wenn man von einer Bauanleitung abweicht oder diese modifiziert. Ich halte es daher für unbedingt sinnvoll, alle Texte zum Thema zu lesen. Es dürfte z.B. schwierig werden, genau die gleichen Lautsprecher heute noch zu kaufen. Wenn hier von der Bauanleitung notgedrungen abgewichen wird, kann man nur dann ein gleich hohes Niveau sicherstellen, wenn man verstanden hat, wo, warum und welche Kriterien maßgeblich für die Auswahl eines bestimmten Lautsprechers erfolgte, wenn man sich nach einer passenden Alternative umsieht.
  
 

 

 

 

  Grundsätzliche Überlegungen zum Lautsprechersystem. 40
  Grundsätzliche Betrachtungen zur Akustik und zur Physik von Lautsprechern 41
  Was macht ein gutes Lautsprechersystem aus und 
warum haben fast alle käuflichen Systeme Schwächen ?
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  Wie vermeide ich diese Schwächen ? 43
Grundsätzliche Überlegungen zur Konzeption des Lautsprechersystems. 44
  Wichtige Grundlagen beim Boxenbau 45
  Wichtige Grundlagen beim Entwurf der elektronischen Weichen 46
  Wichtige Grundlagen zu Filtern 47
  Erster Entwurf des Systems 48
  Berechnung der Lautsprecherweichen 49
  Berechnung der Pegelanpassung der einzelnen Lautsprecher zum Gesamtpegel 400
  Wie und warum vermeide ich Eigenresonanzen und Stehwellen im Gehäuse 401
  Dämmen oder nicht dämmen ist eine entscheidende Frage 402
  Bassreflex  - ja oder nein - und wenn ja, dann wie ? 403
  Zweiter Entwurf des Systems 404
  Konkreter Aufbau der Lautsprecherweichen 405
  Bauzeichnungen der Außenbox 406
  Bauzeichnungen der Innenkammern 407
  Bauzeichnungen des Bassreflexteils und der Steifigkeitsverstrebungen 408
  Einbau der Lautsprecher 409
  Verlegung der Kabel 410
  Zusammenbau der Seitenteile und der Innenkammern der vorderen Ebene  411
  Dämmung einiger Kammern 412
  Einbau der Innenkammer Rückwände 413
  Einbau der Bassreflexkammer 414
  Schaltplan der Lautsprecherweichen 415
  Einbau der Rückwand und Verbindung der Lautsprecherweichen mit den Kabeln 416
  Einmessen der Lautsprechersysteme auf den gemeinsamen Pegelschalldruck 417
  Einschluss der Weichen und Einbau der Kabelschuhklemmen 418
  Abschließendes Finish der Lautsprecherboxsysteme 419
  Inbetriebnahme der Lautsprechersysteme

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© Harro Walsh