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Alle Bauanleitungen sind einheitlich aufgebaut:
1. Kurze Schaltungsbeschreibungen
2. Hinweise auf Besonderheiten der jeweiligen Schaltung
3. Bestückungsplan und Bauteile Liste
4. Informationen oder Artikel über das verwendete IC
5. Link zum Datenblatt des IC´s
a )Wer nicht mit der Herstellung einer Platine vertraut ist kann dies ausführlich im Grundlagenbeitrag nachlesen.
b) Ebenfalls im Grundlagenbeitrag ist ausführlich erklärt wie man richtig die Platinen lötet.
c) Im Grundlagenbeitrag sind ausführliche Hinweise zum Aufbau einer Platine zusammengefasst.
.
 
Der Servotester ermöglicht - unabhängig von der Fernsteuerung-Servos auf ihre Funktionstüchtigkeit hin zu überprüfen. Darüber hinaus ist der Servotester auch zum Einstellen, Prüfen und Justieren von Rudergestängen und Fahrtreglern geeignet. Der große Vorteil des Servotesters besteht darin, im Modell eingebaute Servos zu testen ohne jedesmal die gesamte Fernsteuerungsanlage in Betrieb zu nehmen.

Schaltungsbeschreibung
Mit dem Servotester können die Ausgangsimpulse des Empfängers einer Fernsteuerung imitiert werden. Schließt man an
einen Servotester einen Servo, einen Fahrtenregler oder eine Segelwinde an, so kann das angeschlossene Aggregat so gestellt
und bewegt werden, als bekäme es die üblichen Impulse von der RC-Anlage.
Ein Servotester leistet gute Dienste, wenn z.B. eine Fernsteuerung nicht mehr einwandfrei arbeitet. Man kann dann prüfen,
ob ein Defekt in der Anlage vorliegt, oder ob das Servo fehlerhaft ist. Darüber hinaus ist der Servotester auch zum Einstellen,
Prüfen und Justieren von Rudergestängen und Fahrtenreglern geeignet, da nicht jedesmal die gesamte Fernsteueranlage
betriebsfertig gemacht werden muss. Der Hauptbestandteil der Schaltung ist das IC CD 4001, das als astabiler
Multivibrator geschaltet ist.
Am Ausgang des ICs (Pin 3) stehen positive Impulse, mit einer Periodendauer von ca. 18 ms und einer Impulsbreite von 0,8 - 2,2 ms
an. An Pin 4 stehen Negativ-Impulse zur Verfügung. Die Impulsbreite wird mit Hilfe des Potis P1 eingestellt. Ein Abgleich der
Schaltung ist nicht erforderlich, da die Impulsbreite und Periodendauer durch die Bauteile festgelegt sind. Anzumerken wäre
noch, dass jedes Fernsteuersystem mit einer unterschiedlichen Impulsbreite arbeitet. Haben Sie z.B. das Servo eines Fabrikats
getestet und wollen nun bei einem anderen Fabrikat die Funktion prüfen, so kann es vorkommen, daß sich die “Null-
Stellungen” verschiedener Geräte nicht gleichen. Das liegt jedoch nicht am Servotester, sondern ist in der Elektronik des
Servos begründet.
Mit den im Bausatz enthaltenen Kondensatoren und Widerständen liefert der Tester Impulse, die ein Servo eine 90 ° Bewegung
ausführen lassen. Durch Erhöhen der Kapazität des Kondensators C3 von 33 nF auf 47 nF und gleichzeitiger Änderung des
Widerstandewertes von R3 auf 15K kann der Drehbereich von 90° auf 180° vergrößert werden.
Als Stromversorgung eignet sich am besten eine 4,5 V Batterie oder der Empfängerakku bzw. 4 x 1,5 V Mignon Zellen (in einer
Batteriehalterung eingebaut).
Der Servotester wird nach Fertigstellung in ein passendes Gehäuse (in das evtl. noch die Batterien passen) eingebaut.

 
 
R1 = 1M
R2 = 82 Kiloohm
R3 = 18 Kiloohm
C1 = Elko 10 µF
C2 = Kondensator 0,1 µF = 100 nF
C3 = Kondensator 0,033 µF= 33 nF
P1 = 50 Kiloohm
IC 1 = CD 4001 oder MC 14001
 
 
Technische Daten
Betriebsspannung . . . . . . . . . .: 4,8 - 6 V
Impulsbreite des Ausgangs . . .: 0,7 - 2,2 ms pos. und neg.
Abmessungen . . . . . . . . . . . . .: 50 x 35 mm
 
 


         Pinout des CD 4001
 
 
nach Bausatz, Platine und Schaltung von mir überarbeitet
 
 

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© Harro Walsh