Modellbau Elektronik               TBA 810 AS / 5 Watt

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Alle Bauanleitungen sind einheitlich aufgebaut:
1. Kurze Schaltungsbeschreibungen
2. Hinweise auf Besonderheiten der jeweiligen Schaltung
3. Bestückungsplan und Bauteile Liste
4. Informationen oder Artikel über das verwendete IC
5. Link zum Datenblatt des IC´s
a )Wer nicht mit der Herstellung einer Platine vertraut ist kann dies ausführlich im Grundlagenbeitrag nachlesen.
b) Ebenfalls im Grundlagenbeitrag ist ausführlich erklärt wie man richtig die Platinen lötet.
c) Im Grundlagenbeitrag sind ausführliche Hinweise zum Aufbau einer Platine zusammengefasst.
.
   
 
Teileliste für nebenstehende Platine:
IC = TBA810 S oder TBA810 AS
C1 = 47µF / 16V 
C2 und C5 = 100 nF
C3 = 470 pF
C4 und C6 = 100 µF / 16 V
C7 = 470 µF / 16 V
R1 = 6,8 Kohm
R2 = 3,3 Kohm
R3 = 56 Ohm
R4 = 1 Ohm
R5 und R6 = 2,7 Kohm
R5 und R6 sind im Stecker eingebaut




 
 
  Der nebenstehende Schaltplan entspricht der Standardbeschaltung und ist sowohl für TBA810 S als auch für den TBA810 AS geeignet. Die Platine bietet ausreichend Raum für die Ausführung beider Varianten des  Aufbaus mit den jeweils alternierenden Kühlblechen. Etwas weiter unten werden Angaben zur Kühlfläche gemacht. Nachdem das Kühlblech geschnitten wurde muss es noch vor dem Einbau auf beiden Seiten des Bleches im Lötbereich bereits mit Lötzinn verzinnt werden. Sonst würde die Lötzeit zu lange werden und das IC könnte zerstört werden. Bei einer vorverzinnten Kühlfläche ist die Lötzeit erheblich kürzer.
 
 
Der TBA810 wird in zwei verschiedenen Bauformen verkauft als TBA810 S, dass Kühllaschen hat die direkt in der Platine zusammen mit den Kühlflächen eingelötet werden.
Beim TBA810 AS hingegen gehen die Kühllaschen waagrecht raus und haben
Löcher. Dort werden wahlweise die 
Kühllaschen mit einem Kühlkörper vernietet oder mann kann die Laschen mit einer Kühlfläche und Kühlpaste auf Gewindesockel verschraubt werden.
 
 
Die nebestehende Zeichnung zeigt wie Kühlfläche und TBA810S
gemeinsam in die Platine eingelötet werden. Außerdem zeigt die Zeichnung wie groß etwa das Kühlblech sein sollte. Die Höhe des Kühlbeches kann aber nur gemindert werden, wenn statt dessen das Kühlblech mehr Länge aufweist. Die Größe der Gesamtfläche sollte dabei gleich bleiben.
Man kann, wenn man eine Platine selbst entwirft, die Ausgestaltung der erforderlichen Kühlfläche mindern, indem man zusätzlich auf der Lötseite der Platine größere Kupferflächen einplant. Dies gilt aber nur für den TBA 810 S.
 
 
Die nebenstehenden Zeichnungen zeigen die Pinbelegung und Innenbeschaltung des ICs. Sie gelten gleichermaßen für beide IC-Variationen.
 
 
Im Gegensatz zum weiter oben gezeigten Schaltplan ist hier der Lautsprecher zwischen Ausgang und Versorgungsspannung geschaltet. Diese Art der Beschaltung  wird seltener verwendet, kommt aber gelegentlich vor. 
 
 
Die Versorgungsspannung kann bis maximal 20 Volt betragen aber die typische Versorgungsspannung liegt bei 12 Volt bis 16 Volt. Bei höheren Spannungen ( an etwa 15 Volt ) müssen die Elektrolytkondensatoren aber eine Spannungsfestigkeit von 25 Volt.
 
 
Diese Variation ist speziell für den TBA810AS ausgelegt. Weiter unten kommt eine Platine speziell für den TBA810S.
 
Platinenmaße: 5,8 cm x 8 cm
Einbauhöhe mit Kühlfläche ca. 3 cm
 
 
Hier für diese beiden angrenzenden Platinen erforderlichen Werte für C3.
Ich empfehle den kleineren Wert von 820 pF. Der größere Wert wird üblicherweise in nur in Sprechanlagen oder Funkgeräten verwendet um hohe Störgeräusche und Rauschen zu beschneiden.
 
 
Der hier gezeigte Standardschaltplan gilt für beide angrenzenden Platinen und entspricht der Standardbeschaltung mit dem Lautsprecher zwischen Pin 12 und Masse. Er hat zusätzliche Bauelemente um die Schaltung für Musikwiedergabe zu optimieren. Dabei gilt dann aber nicht der im Schaltplan angegebene Wert von C3*, sondern der kleinere Wert von nur 820 pF.
 
 
Diese Platine ist speziell für den TBA810S ausgelegt.
 
Platinenmaße: 7,5 cm x 7 cm
Einbauhöhe mit Kühlfläche ca. : 3,5 cm
 
 

nach Datenblatt, Platine und Schaltung von mir überarbeitet

 
 

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© Harro Walsh