Modellbau Elektronik               LM 388 / bis 4 Watt

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Alle Bauanleitungen sind einheitlich aufgebaut:
1. Kurze Schaltungsbeschreibungen
2. Hinweise auf Besonderheiten der jeweiligen Schaltung
3. Bestückungsplan und Bauteile Liste
4. Informationen oder Artikel über das verwendete IC
5. Link zum Datenblatt des IC´s
a )Wer nicht mit der Herstellung einer Platine vertraut ist kann dies ausführlich im Grundlagenbeitrag nachlesen.
b) Ebenfalls im Grundlagenbeitrag ist ausführlich erklärt wie man richtig die Platinen lötet.
c) Im Grundlagenbeitrag sind ausführliche Hinweise zum Aufbau einer Platine zusammengefasst.
.
     
 
Teileliste für Platine:

 

1 x IC LM388                                1 x Elektrolyt Kondensator =  220 µF / 16 Volt
1 Trimmer = 10 Kohm                1 x ElektrolytKondensator  =  100 µF / 16 Volt
2 x Widerstand 510 Ohm          1 x ElektrolytKondensator  =     10 µF / 16 Volt
1 x Widerstand 2,7 Ohm           1 x Kondensator 47 nF / 63 Volt
1 x Lautsprecher 5 Watt / 4 Ohm
 
 
Platinenmaße: 6cm x 4 cm
 
 

 
 

LM388 NF-Leistungsverstärker
Dieser Leistungsverstärker wurde für Anwendungen im Niederfrequenzbereich entwickelt, bei denen wenig Platz zur Verfügung steht und wo infolgedessen die Anzahl der externen Bauelemente klein gehalten werden muss. Der Verstärker arbeitet in einem großen Versorgungsspannungsbereich, kann aber auch bis hinab zu Uv=4 V betrieben werden, was beispielsweise für batteriegespeiste Geräte von Vorteil ist. Alle Signaleingänge sind auf Masse bezogen, und der Baustein kommt auch mit einfacher Versorgungsspannung aus. Der Ausgang befindet sich im Ruhezustand auf einem Potential, das genau in der Mitte der Versorgungsspannung liegt. Die Verstärkung ist intern fest auf 26 dB (Vu=20) eingestellt, kann aber durch externe Beschallung bis auf 46 dB [Vu=200) erhöht werden. Wesentlich sind ferner der geringe Klirrfaktor und die ausgezeichnete Unterdrückung von Brummanteilen auf der Versorgungsspannung. Die Ausgangsleistung kann maximal ca. 4,0 W betragen.
Um die Vielseitigkeit beim Einsatz zu erhöhen, sind zwei Anschlussstifte zur Einstellung der Verstärkung herausgeführt. Bleiben diese unbeschaltet, bestimmt der 1,3-kQ-Widerstand zwischen den Anschlüssen 2 und 6 die Verstärkung, die dann 26 dB beträgt (Bild 1]. Überbrückt man diesen Widerstand extern mit einem Kondensator genügend großer Kapazität, erhöht sich die Verstärkung durch diesen Wechselspannungs-Kurzschluss auf 46 dB. Durch Beschaltung mit Kondensator und Widerstand in Reihe lässt sich jede gewünschte Zwischenstufe bei der Verstärkung einstellen. In diesem Fall ist allerdings zu beachten, dass im Frequenzgang ein Pol bei niedrigen Frequenzen auftritt. Wählt man statt dessen
nur einen Widerstand als Parallelschaltung zum internen l,3-kQ-Widerstand, verschiebt sich ausgangsseitig das Ruhepotential aus der Mittenlage. Schließlich besteht noch die Möglichkeit, die Verstärkung durch Beschallung von Stift 6 mit einem Widerstand gegen Masse einzustellen. Für spezielle Anwendungen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, parallel zum internen Rückkopplungswiderstand externe Komponenten zu legen, um ganz gezielt die Verstärkung und das Frequenzverhalten zu beeinflussen. Um beispielsweise die mangelnde Basswiedergabe von kleinen Lautsprechern zu verbessern, kann man ein RC-Glied von Stift 6 zu Stift 13 legen. Eine Anhebung der Basse um 6 dB wird erreicht, wenn man für R= 15 kOhm und für C=33 nF einsetzt; als unterer Grenzwert für den Widerstand dürfen 10 kOhm gewählt werden, wenn die Stifte 2 und 6 unbeschaltet sind. Im anderen Fall darf der Widerstand minimal 2 k£2 betragen.
Aus der Innen Schaltung geht hervor, dass die Eingangstransistoren jeweils mit einem 50-kOhm-Widerstand an Masse liegen. Bei einem Basisstrom von 250 nA ergibt sich also ein Ruhepotential der Eingänge von rund 12,5 mV über Masse. Ist der Gleichspannungs-Innenwiderstand der speisenden Quelle groß (über 250 kOhm), so ergibt sich eine minimale Potential Verschiebung am Eingang, die sich auf das Ausgangspotential nur geringfügig auswirkt. Ist der Quellwiderstand sehr klein (unter 10 kOhm), so soll der unbenutzte Eingang an Masse liegen, um die Offset-Verschiebung gering zu halten. Bei Quell widerständen zwischen den angegebenen Werten legt man den nichtbenutzten Eingang nicht direkt an Masse, sondern schaltet einen Widerstand dazwischen, dessen Wert dem Innenwiderstand der Signalquelle entsprechen sollte. Bei kapazitiver Kopplung entfallen derartige Probleme ohnehin.
Der Lastwiderstand (Lautsprecher) kann sowohl an Masse wie auch an die positive
Versorgungsspannung angeschlossen werden. Die hierbei zu beachtenden Schaltungsdifferenzen zeigt Bild 2. In der dort gezeichneten Beschaltung beträgt die Spannungsverstärkung Vu=26 dB.
Für den Betrieb in Brückenschaltung ist die Variante Bild 3 geeignet. Je nach Versorgungsspannung ist eine Ausgangsleistung von 1 W an 4 Ohm Last bzw. 4 W an 8 Ohm Last erzielbar. Bei Verlustleistungen von mehr als 1 W ist auf ausreichende Kühlung des Gehäuses zu achten.

Kenndaten des LM388.
Uv    4...15 V
5...22 V

Ausgangsleistung
bei Uv =   6 V und RL = 4 Ohm  0,8 Watt
bei U, = 13 V und RL = 8 Ohm  2.2 Watt 
beiUv = 16 V und RL = 8 Ohm   3.8 Watt

 
   
 
  nach ELO, Platine und Schaltung von mir überarbeitet  
 

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© Harro Walsh