Budosports -  TAE KWON DO
                                     
HINWEIS: die auf den Folgeseiten gezeigten Videoclips
                                dienen nur zum Anschauungsunterricht   - NICHT ZUR NACHAHMUNG ! 
                                     Ohne fachkundige Anleitung drohen schwerste Verletzungen !

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                   Neue Filmclips zum Thema Fortgeschrittenes Kicktraining                         .    und Training für WTF Bruchtests











Tae Kwon Do ist die koreanische Variante der Kampfkunst und entstand in ihrer heutigen Form im wesentlichen in den Jahren unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg aus dem Hap Ki Do.

Sie unterschiedet sich vom Hap Ki Do vor allem durch eine Bevorzugung der Faust-, Kick- Block- und Sprungtechniken und einer gewissen "Vernachlässigung" der Hebel- und Wurftechniken, die im Hap Ki Do eine weitaus größere Bedeutung haben.

Ähnlich wie beim Karate es Formen gibt die dort als Kata bezeichnet werden, hat auch das moderne Tae Kwon Do Formen, die dort als Hyongs bezeichnet werden. Obwohl viele vereinfachend Tae Kwon Do als eine koreanische Variante des Karate bezeichnen ist dies grundlegend falsch, da beide Kampfkünste sich unabhängig voneinander parallel zueinander entwickelten. Allerdings ist bei beiden Kampfkünsten da beide letztlich von alten Kung Fu abstammen eine Ähnlichkeit nicht zu leugnen.

Allerdings ist beim Tae Kwon Do noch vielmehr als beim Karate, ein wichtiger Schwerpunkt im "Luftkampf", also bei den Sprung- und gesprungenen Kicktechniken. Aus diesem Grund wirken auch die Demonstrationen beim Tae Kwon Do spektakulärer auf ein Laienpublikum.

Hier in Europa wurde Tae Kwon Do überwiegend durch die koreanischen Großmeister Jae Hwa Kwon und Seo Nam in den 70'er Jahren bekannt.

Inzwischen hat Tae Kwon Do - zumindest hier in Deutschland sogar eine großere Verbreitung gefunden als Karate. Dies dürfte nicht zuletzt an den "Heck-Meck-Spielchen" und kleinkarierten Eifersüchteleien des Deutschen Karate Bundes, des deutschen Karate Verbandes und des deutschen Judo Bundes  und dessen als "Stiefkind" geführten Karate-Sektion zu verdanken sein die mehr Zeit auf gegenseitiger Abwerbung und "Vereinsmeierei" verschwendeten, anstatt für eine vernünftige Fortbildungs-Infrastruktur zu sorgen. Nicht zuletzt deswegen wandten sich in den 60'er und 70'er Jahren wirklich gute Karatekas angewidert von diesem "Schlachtfeld" ab und verließen die Szene, um nach Frankreich oder Japan zu gehen. Dies führte über Jahre hinweg dazu, das die einzelnen Verbände gar keine höheren Gürtelprüfungen durchführen konnten, da die entsprechenden Inhaber solcher Gürtelgrade "geflüchtet" waren und nicht mehr für den Nachwuchs zur Verfügung standen.

Im Gegensatz dazu hat Korea und die koreanischen Großmeister durch regelmäßige Schulungen und Delegationen hochrangiger Gürtelträger, unabhängig von deutschen Verbänden, für eine hochklassige Aus- und Fortbildung im Bereich des Tae Kwon Do gesorgt, die dazu führte, das hier in Deutschland zumindest beim Tae Kwon Do eine ausgezeichnete Infrastruktur mit guten Schulen bzw. Dojos besteht, mit einer ausgezeichneten Nachwuchs- und Kinderarbeit. Dies ist vor allem dem persönlichen Einsatz von Großmeister Jae Hwa Kwon zu danken.