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"Selbstrettung aus "Absurdistan"
oder systembedingte Fehler  Verletzung der Patientenrechte "einbegriffen"

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Hinweis zu "Postfaktischen" Zeiten:
alle hier geschilderten Ereignisse beruhen auf wahren Vorkommnissen, welche mit Zeugenaussagen bewiesen werden können, deshalb sollte man den Text ganz lesen, weil es sonst Euch selbst genau so erwischen könnte !
 


Zunächst einmal kurz gesagt gehöre ich zu jeer Art von Patienten, die mehrfach hintereinander von den "Segnungen" der heutigen Gesundheitspolitik betroffen sind:
Mehrfach wurden in der Gemeinde Arztpraxen altersbedingt geschlossen und ich wurde im Patientenstamm von "Hausarzt" zu Hausarzt weitergereicht ( 4 Ärzte innerhalb der letzten 5 Jahre )!

 Zuletzt wurde die Praxis meines Hausartztes Dr. Langner von einer Art "Arzt-kooperative" übernommen dem sogenannten "MVZ".
Hier hoffte man sich gut aufgehoben, gehörte doch zu den "ausgelobten Leistungen" unter anderem auch ein sogenannter" Hausbesuchdienst", wenn man mal nicht so mobil und fit ist.

 

Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Ereignisse sollte man noch wissen: Ich bin 63 Jahre alt und hatte vor 8 Jahren einen
"heftigen" Herzinfarkt, bei dem sich im nachhinein herausstellte, dass ich wegen eines Stromunfalls vor über 20 Jahren bereits schon einen
größeren Vorschaden ( weitläufigeres Narbengewebe in der Herzrückwand, der in Zwischensystolen resultiert ) hatte. Von diesem Vorfall
existiert ein Arztbrief der darauf hinweist, dass ich bei Problemen mich an das Herzzentrum München wenden kann:



Am Sonntag dem 30.1.2017 hatte ich am frühen Abend einen gepflegten Unfall als es mir bei Blitzeis beim fahren mit meinem Fahrrad in
einer Kurve im Wahrsten Sinne des Wortes das Hinterrad "unter dem Hintern wegrutschte" und ich voll "abschmierte" und voll auf die Strasse
knallte.
und die ganze Nacht Schmerzen auf der linken Rippenseite und Probleme beim Atmen hatte.


Als ich am Morgen des ersten Februar lokal in der Praxis vor Ort anrief und um einen Hausbesuch bat, wurde ich wiederholt abgewimmelt:
 'ich solle einen Notarzt rufen'.


Ab dann begannen sich die Dinge falsch zu entwickeln -
Ganz falsch !
Dies übertraf im Nachhinein betrachtet sogar meine allerschlimmsten Albträume !

Nachdem ich den Notarzt kurz zuerst über den vorherigen alten Infarkt und dem kürzlichen Fahrradunfall unterrichtet hatte fragte mich
dieser 'ob, ich die Treppe alleine herunterkomme,' oder ob ich eine Trage benötigen würde. Ich antwortete, dass ich zwar 'sehr wacklig auf den Beinen sei'
aber versuchen würde die Treppe zu Fuß zum Wagen zu gehen und einer der begleitenden Sanitäter sicherte mich auf der Treppe ab als ich zu Fuß
die Treppe hinab zum Notarztwagen ging.

Dort keuchend angekommen, half mir der Sanitäter auf die Liege im Wagen und bevor der Notarztwagen überhaupt losfuhr,
wurden mir sofort auf dem rechten  Handrücken ein Infusionszugang gelegt..

Vor der Abfahrt bat ich den Notarzt mit Verweis auf den existierenden Arztbrief: " Ist es bitte vielleicht möglich mich ins Herzzentrum München
zu bringen, immerhin kennen die mich dort und haben dort eine entsprechende mich betreffende Patientenakte ?"

Der Notarzt erklärte mir kurz und bündig, dass seine Vorschriften ihm dies verbieten würden und er verpflichtet sei mich in die nächstgelegene
Notaufnahme im Kreiskrankenhaus Freising zu transportieren und einzuliefern.
Ich antwortete:"Ja wenn das wegen der Vorschriften so ist, dann bringen Sie mich halt nach Freising." und der Wagen fuhr los.

Und weil man ja selbst als Autofahrer die Strecke zur Klinik schon einige Male früher gefahren ist schaut man aus dem Fenster und versucht
sich zu orientieren wo das Fahrzeug auf der Strecke ist.... :

Mmmh ja Schwimbad.... ah ja Abbiegen in Mintraching in die B11, ah ja Brücke B11 über die A99, Jepp jetzt ist der Wagen in Attaching....

Plötzlich - Hoppla was ist nun jetzt auf einmal los ??? Hat doch dieser Notarzt doch
tatsächlich in seiner maßlosen Selbstherrlichkeit
über den Infusionszugang ein
Sedativum gespritzt !!!
 

Halt FOUL !
Ganz böses Foul !


 


Und spätestens jetzt muss man schon mal ganz genau hinschauen und festhalten,
dass hier dem Patienten geschadet wird
und Patientenrechte verletzt wurden
,

während ich nach und nach beobachte wie meine Konzentration in einen Nebel des Sedativums "entfleucht" und im
pharmazeutischen Nebel verschwindet ! Das Ganze ging sogar so weit, dass von den letzten 5 Minuten der Fahrt ein
absoluter "Filmriß" als Folge des Sedativums eintrat !
Spätestens beim Weiterlesen wird klar
warum hier was falsch ist
und warum es hier für jeden Leser selbst auch

gefährlich wird !

Der Grund: wenige Minuten später wird der Patient ja in der Klinik in dessen Notaufnahme eingeliefert und der dort
diensttuende Arzt wird dann versuchen mit gezielten Fragen eine Diagnose zu erstellen,
die erheblich von der
Qualität der Antworten des Patienten abhängt.
Wenn der Patient ( also im schlechtesten Fall Sie ! ) aber
sediert ist hat der Patient größte Schwierigkeiten sich zu konzentrieren und gute Antworten zu geben.
Schlechte
Antworten bergen also das Risiko, dass eine falsche Diagnose gestellt werden könnte und
spätere falsche Behandlung gewählt wird !
Um das Problem besser zu sehen sollten wir
also hier kurz innehalten und genauer hinsehen !

Da liegt also auf der Liege ein "Fahrgast"/Patient, der zuerst sachlich begründet um ein anderes Fahrziel bittet - aber
nach der Erklärung der Vorschriften sich einsichtig zeigt und das Einverständnis mit dem abweichenden Fahrziel akzeptiert.
Dass dieser "Fahrgast" dabei nicht über das ganze Gesicht pure eitle Freude zeigt sollte eigentlich noch nachvollziehbar sein.

Reicht also die subjektive Befürchtung eines autoritären Notarztes um dessen "Seelenfrieden" aus - weil er womöglich
befürchtet
dass dieser während der restlichen Transportzeit von 10 bis 12 Minuten - womöglich noch am Fahrziel
"rumnörgeln könnte" etwa tatsächlich sachlich aus um die "Sedierung" des "Fahrgastes sachlich zu begründen, der mit Ach
und Krach gerade noch  wegen seines Schwächezustandes eine Treppe runtergehen konnte ? Ging etwa vom Patienten etwa
zu irgendeinem Zeitpunkt  eine agressive oder gar gewalttätige Handlung aus, die zu Recht die Annahme einer Gafährdung
oder Selbstgefährdung
befürchten ließe ? Nein !!! Und selbst wenn ein Notarzt noch etwa Widerspruch befürchten würde und
um seinen  "Seelenfrieden" fürchten würde, so sollte ein professioneller Notarzt in der Lage sein, mal für 10 - 12 Minuten
"Resttransportzeit" seine Ohren "auf Durchzug" zu stellen und etwaigen Widerspruch höflich zu "überhören"

Angesichts der Bedeutung des am Ende des Transportes ausstehenden Aufnahmegesprächs in der Aufnahme der Klinik und
der erheblichen Einschränkungen für ein erfolgreiches Aufnahmegespräch
mit einem "nicht durch Sedativa benebelten"
Patienten
wurde hier viel zu leichtfertig ohne sachliche Begründung sediert ! Dies gefährdet, wie bereits
erklärt, auch erheblich die nachfolgende Behandlung und das Bayerische Rote Kreuz sollte schon mal ernsthaft darüber nachdenken,
ob man nicht die Vorschriften über Sedierung beim Transport
deutlich kritischer hinterfragt und überwacht ,
weil hier auch die Rechte des Patienten mit dem Anpruch auf bestmögliche Versorgung verletzt und sabotiert wird !
Denkbar wäre es, dass die Ausgabe von Sedative und dessen Verabreichung beim Transport explizit in einem Transportformular
protokolliert werden sollte um die Hemmschwelle einer derartig leichtfertigen Abgabe zu erhöhen
, weil dann der Notarzt schon
mal angehalten wird zu differenzieren ob die Sedierung aus subjektiven Befindlichkeiten oder aus tatsächlich sachlich
begründeten Ereignissen
heraus gerechtfertigt ist/war !
Wollen Sie als Leser wirklich ihre Gesundheit einem derartig fehlerträchtigem System
anvertrauen ???

Spätestens jetzt sollte klar sein, weshalb hier vom Verfasser die rote
Foulkarte gezeigt wurde !


Und wenn sich der betreffende Notarzt in die Brust wirft und im tiefsten Tom der Überzeugung seine "langjährige Erfahrung"
und "Professionalität" betont,
dann erlaube ich mir nach abschließend eine kleine unschuldige Frage:
Warum hat der Notarzt als ich auf der Liege im Notarztwagen lag - nicht meinen Rollkragenpullover auf der linken Seite
hochgezogen, oder mich gebeten dies zu tun -
um selbst zu prüfen, ob etwa am unteren linken Rippenbogen
Hämatome (also blaue Flecken oder Einblutungen ) als Folge des Fahrradunfalls sichtbar seien
und möglicherweise als Ursache für die Atemprobleme des Patienten in Frage kommt ???`
Hat er nämlich nicht !!!
So viel zur "Professionalität" des Notarztes.....
In früheren Zeiten hätte ein derartiger Fehler bei einer praktischen Prüfung zum Arzt zum Durchfallen bei der paktischen Prüfung
führen können.

Würden Sie sich einem solchen Notarzt und dessen "Professionalität"
wirklich anvertrauen ???


Fazit:


Wer bis hierhin durchgehalten hat und glaubt, dass nun die Kette der "Fehlerteufel" endlich ein Ende
hatte, der irrt leider gewaltig ! Im weiteren Verlauf der Ereignisse musste ich leider erleben, dass es
"im System" zum Teil noch weitaus gefährlichere Fehlerteufel gibt, die einen sogar umbringen können.
 Es lohnt sich also noch etwas Geduld auf zu bringen und weiter zu lesen, um aus dem Ablauf der
Ereignisse herauszufinden wie leichtfertig zum Teil mit den Rechten und der Gesundheit der
Patienten umgegangen wird !
 


In der Klinik

In der am 1.2.2017 Notaufnahme der Klinik musste ich dann meine ganze Konzentration aufbieten, um wenigstens einigermaßen
vernünftig die Fragen des Stationsarztes korrekt zu beantworten. Dort wurde mir auch geholfen mich auszuziehen und anschließend
in dieses obligatorische Kliniknachthemd" mit der apparten freien Rückenansicht zu schlüpfen und den rechten Rippenaussenbogen auf
blaue Flecken zu prüfen, was ja der Notarzt vorher nicht einmal für nötig hielt......

Im Anschluß daran musste ich mich ziemlich zusammenreißen, um als "pflichtbewusster Patient" den Stationsarzt zu warnen,
dass ich "möglicherweise ein Risikoproblem darstellen könnte":
"Herr Doktor, ich habe vor 5 Jahren über mehrere Monate hinweg einen Freund nach dessen Hirnblutung und anschließender
Verlegung von der Stroke Unit in Bogenhausen in eine REHA-Einrichtung in Kiefersfelden besucht und unterstützend eine Art
Physiotherapie alle 14 Tage an Wochenden gemacht, um ihn zu helfen etwas gegen den Muskelschwund zu tun, bis dieser nach
weiteren 3 Monaten leider an einem Anörisma verstarb.
Entscheidend ist -
Ich hatte mehrere Monate engen Kontakt mit diesem Freund und der Freund war eine bestätigter Fall von MRSA mit den
entsprechende Warnhinweisen im Flur und an seiner Zimmertüre. Ich weiss also nicht ob ich mir in dieser Zeit MRSA Keime
"eingefangen" habeoder nicht und ob ich vielleicht ein Keim-träger bin oder nicht. Es sollte also unbedingt so schnell wie möglich
mein Status geklärt werden, ob ich für andere ein Risiko bin oder nicht und man sollte wegen mir nötigenfalls bis zur Klärung von
meinem Status entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen.


Im Anschluss daran wurde ich dann richtigerweise isoliert.

Da ich am Folgetag auf eine normale Station verlegt wurde, kann ich also zu meiner Beruhigung davon ausgehen, dass ich

"Gott sei Dank" kein MRSATräger bin und somit für andere keine Gefahr wegen MRSA darstelle.

Ich kam auf ein Zimmer mit zwei Mitpateinten, welche am zweiten Folgetag entlassen wurden, so dass ich das Zimmer für mich
alleine hatte.

So weit so gut.... allerdings ging in der Nacht vom zweiten Folgetag auf den dritten Folgetag morgens um 02:50 Uhr leider trotzdem
wegen eines Fehlerteufels an anderer Stelle der Ärger erst richtig los.....
 

 

Ich bekam einen Durchfall, wie ich ihn bisher in meinem ganzen Leben noch nie erlebt habe und saß dann zusammengekauert -
nachdem ich mich mit einem "Klostuhl" aus einer PVC Rohr Konstruktion mich mühsam zum Zimmerklo gerollt habe bis 05:00
Uhr morgens auf der Schüssel und habe mir "die Seele aus dem Leib geschiss...."! Nur der Vollständigkeit halber: der Zugang
zur Nutzung der Schüssel im Klostuhl war mit einem Sitzpolster blockiert, den ich beim besten Willen wegen meiner akuten
Schwäche nicht wagräumen konnte (?).....

Als die Pflegekraft nach Stunden (!) morgens um 05:00 Uhr auf dem Klo entdeckte vepasste diese mir einen "Riesenanschiß" -
Warum ich denn Nicht den Notruf betätigt hätte....... Ein ziemlich zynischer Anschiß....
Ich sah die Pflegerin an und fragte: "Liebe Frau, können Sie mir bitte eine einzige vernünftige Antwort geben, bevor Sie mich
anmeckern: Ich nickte mit meinem Kopf in Richtung meines Bettes: Hängen Sie sich in die rechte Armbeuge einen Infusions-
schlauch und binden Sie sich doch mal ans linke Bein einen Kateterschlauch mit den Kateterutensilien und legen Sich sich
doch mal da drüben auf mein Bett ... und dann zeigen Sie mir doch bitte mal,
wie Sie einen Notruf absetzen wollen, wenn
das Telefon mit der Notrufeinrichtung
in einer Höhe von 1,8 Metern und über 1Meter Entfernung oberhalb
vom Kopfenende
des Bettes an einem Gestell an der Beleuchtungsleiste oben an der Wand hängt !!!!

Ich würde gerne sehen wie SIE mir DAS vormachen !...   Die Pflegekraft verstummt.... - obwohl - eine intelligente Antwort hatte ich
auf diese Frage nicht wirklich erwartet.....
Ich fragte dann noch nach: Und wenn mit einem lauten Knall ihr Hintern sich schlagartig entleert .... wie schnell glauben Sie denn
dass Sie wirklich hier gewesen wären? Glauben Sie wirklich Sie wären schnell genug rechtzeitig hier gewesen ???
Und wieder herrschte vielsagendes Schweigen im Walde....

An dieser Stelle mal eine Anregung an die Klinik: Man sollte vielleicht zur "Sensibilisierung" des Personals mal
tatsächlich eine praktische Übung durchführen den rechten Arm mit einem simulierten Infusionsschlauch versehen und den Beutel
am Infusionsständer aufhängen, am linken Fuß unten die entsprechenden Utensilien eines Katheters festkleben und unten am
Fußende des Bettes einhängen um danach den Mitarbeiter zu bitten, dass er versucht einen Notruf abzusetzen, während die
technischen Einrichtungen hierzu oben an auf dem vorgesehenen Hängegestell oben an der Lichtleiste so hängen, wie diese
üblicherweise aufgehängt werden...... Dies dürfte für die Mitarbeiter eine lehrreiche Erfahrung werden.... Vielleicht würde dann das
Personal darauf achten, dass Notrufknopf tatsächlich , wenn der Patient mit dem Bett ins Zimmer gerollt wird, so positioniert wird,
dass dieser wirklich auch die Chance hat den Knopf mit der Hand zu erreichen, ohne sich Infusionsschlauch aus dem Arm zureißen
und ohne enrsthafte Probleme mit dem Zubehör des Kateters....
Ansonsten kann man sich den technischen Schnickschnack sparren und gleich wegwerfen.....
ein Notrufsystem, dass
ausserhalb der Reichweite des Patienten hinten oben an der Lichtleiste
hängt ist so nützlich oder hilfreich
wie ein feuchtwarmer Händedruck !

 



Leider ist damit die Liste der Fehler und Pannen nicht etwa zu Ende... bei Leibe nicht - es wird noch Abstruser und gefährlicher !
Das gleiche Pflegepersonal räumte 5 Tage lang (!!!) morgens,mittegs und abends jeweils auf dem Beistelltisch die Container mit
Frühstück Mittagessen und Abendbrot ab und sah, dass ich zu schwach war um zu essen ! Während sich das Martyrium mit dem
Durchfall auch weitere Nächte vom Dienstag dem 2.2.2017 bis zum Samstag dem 4.2.2017 hinzog !!!


In jedem Altersheim wird Protokoll geführt, ob der Insasse genügend isst und trinkt -----
Warum nicht Hier ???
In diesem ganzen Zeitraum hielt es die Statiomnsärztin nicht mal für nötig nachzufragen oder anscheinend darüber nachzudenken,
ob man vielleicht über die Nase eine Magensonde legt um wenigstens eine Basisversorgung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen.....
Ein Standard, der selbst in den billigsten Altersheimen eingehalten wird !!! Man muss an dieser Stelle sich schon mal die Frage stellen,
wann denn die Stationdärztin es für nötig hält "tätig zu werden"
Derartiges Verhalten gefährdet und schädigt die
Gesundheit des Patienten.... Hier sind ein Paar Fragen die dringend von der Klinikleitung zu
beantworten sind.....


Ich erinnere mich vor einigen Monaten beim Sender Arte zum Thema MRSA eine Sendung bei der Sendung "Xenius" eine Folge
gesehen zu haben, bei der In München beim MRI stolz erklärt wurde, dass man beim MRI ( und die Klinik Freising gehört zum
MRI also zur UniKlinik in München ... )einen eigenen Facharzt habe als "Hygiene-beauftragter" und mit Schwarzlicht--
empfindlicher Salbe gezeigt wurde wie schnell sich gefährliche Keime im Zimmer und auf  der Stationverbreiten.
Und ich Frage mich schon ob dies eher als "eine Art Werbefilm zu verstehen war"
und keine Dokumentation, wenn ich
nach dem Aufenthalt auf der Isolierstation
einerseits erfeut sein kann, wenn festgestellt wurde, dass ich kein MRSA- träger bin   -  aber andereseits nach dem Aufenthalt dort -
offenkundig einen NORO-Virus ähnlichen Infekt "geschenkt"
bekomme ???
Angeblich werden ja gerade auf einer Isolierstation erheblich
erhöhte Anforderungen an die Hygiene bei Personal und Umgang
mit Patienten angewendet...  ( Zumindest laut "Selbstdarstellung"
 im Beitrag vonXenius auf Arte..
? Wo war diese Hygiene, wenn man
an einen nicht mit NORO-Virus infizierten Patienten dann diesen
gefährlichen Virus an andere Patienten "weiter reicht" ???

Auch hier deshalb nochmals ausdrücklich eine "rote Foulkarte"

 

Gerade im Anbetracht der heutigen Diskussion um Patientenrechte und Patientenverfügungen sollte man auch jetzt etwas Geduld haben
und weiterlesen, weil jetzt weitere Ereignisse folgten, die an Absurdität kaum noch zu überbieten sind und derartiges Fehlverhalten jeden
älteren Menschen angeht, der derartigem Fehlverhalten ausgesetzt ist !

Nachdem ich am Freitag sehenden Auges beobachten musste, wie es mit mit in der Klinik rasant bergab ging - um nicht von
"ärztlichen Kunstfehlern"
zu sprechen, musste ich erkennen, dass hier unbedingt sofortiger Handlungsbedarf herrscht, wenn ich hier nicht
vor Ort in der Klinik "drauf gehen wollte".

Ältere Semester werden sich sicherlich noch an Zeiten erinnern, als man in Fällen von fehlender "Mobilität" ( z.B. nach einer OP ) eine
"Pinkelflasche bekam, die unten am Bett in einem Drahtgestell eingehängt werden konnte" und die dann von der Pflegektaft entleert wurde,
oder man zur Not auch eine "Bettpfanne" für das "große Geschäft" für einige Tage zur Überbrückung bekam.

Ich sagte daraufhin am Morgen wörtlich: "Ich verlange das der Kateter entfernt wird - SOFORT!"
Antwort der Pflegekraft:"Geht nicht"
Frage: "Warum nicht?"
Erneute Antwort der Pflegekraft, die offenkundig nicht einmal begriffen hatte, worum es überhaupt geht!
erneute Antwort:"Geht nicht!"

Man muss leider an dieser Stelle konstatieren, dass dieses Verlangen eine Folge des Nachdenkens über
die "Gegebenheiten" der menschlichen Natur waren....
wenn weiterhin die Gefahr des "Einscheißens" besteht  ging ich
davon aus, dass man mit entschieden mehr Nachdruck sich darum  bemüht, dass der Durchfall ein Ende hat, weil es nervt wenn man den
Dreck wegräumen muss" - Also Aktion zwingend eine Reaktion nach sich zieht...... auf menschliche Faulheit und Ignoranz kann man
immer noch mit ziemlicher Sicherheit Wetten abschließen !

Als auf diese Forderung im weiteren Verlauf des Tages immer noch nichts passierte wurde mir klar, dass ich zu erheblich drastischeren
Maßnahmen greifen muss, wenn ich hier nicht "vor die Hunde gehen will"

Ich rief also am Nachmittag eine Bekannte an und bat es sei für mich lebenswichtig, dass diese mich am Sonntag vor dem Bringen des
Mittagessens ( also bis spätestens 11:00 Uhe auf der Station A5 im Zimmer 513 besuchen würde.

Zu meiner Erleichterung kam die Bekannte tatsächlich rechtzeitig zu Besuch und ich konnte vor dem Bringen des Mittagessens ihr erzählen
was in den letzten 5 Tagen abgelaufen war. Sie war dermaßen erstaunt, dass Sie mir fast nicht glauben wollte, was ihr kaum zu verübeln ist.

Die Pflegekraft stellte also das Mittagessen hin und ich wiederholte das Ganze vom Vortag in Gegenwart der Bekannten:
"Ich verlange dass SOFORT der Kateter entfernt wird weil ich gehen will !"
Stupide Antwort erneut von der Pflegekraft:
"Geht Nicht"
Daraufhin ich nun:
"Ich verlange SOFORT meine Entlassung auf eigenes Risiko - Ich will SOFORT hier raus !"
erneute Antwort in Gegenwart meiner immer verblüffteren Bekannten:
"Geht nicht!"
Rückfrage: "Warum Nicht ?-Es ist Gesetz- man muss mich auf Verlangen entlassen !Das ist Krankenhaus -
kein Gefängnis!"

Und hier abscließend für den geduldigen Leser die vorerst letzte Foulkkarte "



 
 



Die Pflegekraft verließ entrüstet den Raum und ließ mich und meine völlig perplexe verblüffte Bekannte zurück........
Ich bat darauf hin meine Bekannte mir die nähere Umgebung vor dem Zimmer und unten im Eingangsbereich zu
beschreiben....:
Wie lang ist der Gang bis zum Aufzug ( aus dem Fenster konnte man sehen; dass ich mich in einem der oberen Stockwerke des
Gebäudes befand... wie weit unten von Aufzug bis zum Geldautomaten, um Geld für ein Taxi zu holen.... etc....
wie weit, um aus dem Gebäude raus zu kommen....

Ich diskutierte die Sachlage mit meiner Bekannten, die nun selbst erlebt
hatte, wie selbst man "mein ausdrückliches Verlangen auf sofortige
Entlassung auf eigene Gefahr" ignorierte und verweigerte und bat
meine Bekannte mir beim Anziehen behilflich zu sein . man ließe
mir ja keine Alternative als notfalls mit Gewalt die "gastliche Stätte"
mit "realler Flucht" zu verlassen !

Anschließend bat ich meine Bekannte mir meinen kleinen Rollikoffer mitzunehmen. Ich verstaute die Kateterschläuche im
Hosenbund und die Urinbox verstaute ich vorsichtig am Rücken unterhalb meines im Hosenbund eingeklemmten Pullovers
und wankte mit vorsichtigen kleinen Schritten zum Aufzug, fuhr dann ins Erdgeschoß und setzte mich für eine Pause auf einer
Wartebank gegenüber dem Geldautomaten, bevor ich dort mit meiner Kontokarte einen ausreichenden Betrag für eine
Taxifahrt abhob.
Nach einer weiteren Pause bat ich meine Bekannte zu warten und begab mich dann in eine Publikumstoilette, um wenigstens von
den vorhandenen Schläuchen des Kateters wenigstens die Urinbox abzubauen den Schlauch abzudichten und so zu verstauen, dass ich im
Notfall wenigstens annehmbar ein Taxe nutzen könnte.
Danach wankte ich vorsichtig aus dem Gebäude und pausierte auf einer Bank im Raucherbereich vor dem Gebäude.

Ich beratschlagte mich dann mit meiner Bekannten und wies darauf hin, dass ich zwar zwischenzeitlich die Urinbox losgeworden
sei und diese auf der öffentlichen Toilette "deponieren" konnte, dass dies aber mit Sicherheit immer noch ein Problem sei und
ich wohl dann - zu Hause angekommen - nach der Taxifahrt - den ärztlichen Notdiest bitten müsse zu kommen, damit der Kateter
endlich fachgerecht entfernt werden würde, weil man ja sich geweigert hatte diesen zu entfernen.

Meine Bekannte rief darauf hin eine Freundin, die im Pflegedienst arbeitet an und schilderte das Dilemma. Diese rief dann -
nachdem ihr ja von der Freundin bestätigt wurde, was vorher schon vorgefallen war, wohl in der Klinik an und machte dort in der
Klinik klar, dass dieses Verhalten "jenseits jeder Diskussion sei" und dass man den Kateter abbauen und mich auf mein
ausdrückliches Verlangen hin auf eigene Gefahr entlassen müsse
wenn man sich nicht strafbar machen
wolle
und dass ich notfalls auch bereit sei die Polizei zu rufen und eine Zeugin für die vorherigen Ereignisse hätte.

Nach einiger Zeit erhielt meine Bekannte zurück und teilte ihre mir, dass die Mitarbeiter der Klinik sich nunmehr im Nachhinein
bereit erklärt hätten den Kateter fachgerecht zu abzubauen und mich auf eigene Gafahr zu entlassen. Als die Pflegekraft unten im
Wartebereich mit einem  Rollstuhl erschien erklärte ich ihr, dass meine Bekannte die strikte Anweisung habe die Polizei zu rufen,
wenn man weiterhin sich weigere mich auf eigene Gefahr hin zu entlassen und diese mich begleiten würde, bis ich die Klinik
verlassen hätte.

Dann wurde ich zurück auf dein vorheriges Krankenzimmer gebracht und endlich der Kateter entfernt, dessen Abbbau ich ja schon
am Vortag verlangt hatte. Nach dessen Entfernung wurde ich um 16:00 Uhr aufgefordert vor dem Stationszimmer zu warten um die
Papiere für die Entlassung zu unterschreiben. Als kleine Nettigkeit musste ich dan dort bis 17:00 Uhr warten ohne dass man mir die
Formulare brachte.
Als es 17:00 war rief ich ins Stationszimmer und sagte:
"Damit wir und richtig verstehen ich warte nicht bis zum "Sanktnimmerleinstag" .. Wir haben jetzt 17:00 Uhr und ich warte hier schon
seit 16:00 Uhr auf die Papiere zum unterschreiben. Ich muss mich auch noch zu einer zivilen Zeit um ein Taxi bemühen und habe zu
Hause auch noch einige Probleme zu lösen."
Die Antwort lautete" Die Ärztin hat keine Zeit und ist bei einem 'Notfall' "
Meine Antwort lautete:"Meine Bekannte wartet auf mein Erscheinen unten - und "ein Notfall, der von 16:00 Uhr bis jetzt um 17:00 Uhr"
fortlaufend andauert ??? Für wie blöde halten Sie mich ??? Damit es auch dem letzten hier klar ist: Ich werde hier noch genau bis 17:30 Uhr
warten und dann ist es mir Scheißegal ob Sie meine Unterschrift eingeholt haben oder nicht ! Ich werde bis 17:30 Uhr das Haus verlassen
- mit oder ohne Unterschrift und mit oder ohne die Polizei zu rufen -Nur dann würde  ich aber Strafanzeige erstatten!"

Um 17:30 hatte ich immer noch keine Papiere zum unterschreiben erhalten und verließ die Klinik ohne weiteren Kommentar !

Abschließend muss man der Klinik allerdings eins zugestehen, das wirklich funktionierte: Am Dientag lag in meinem Briefkasten zu
Hause die Zahlungsaufforderung für den Eigenanteil während der Klinik.
Ebenfalls ohne Kommentar....
 

Dass ich nach diesen Ereignissen meinen Hausarzt wechselte dürfte nachvollziehbar sein..... immerhin
nützt einem ein Hausarzt der behauptete Hausbesuche zu machen nichts, wenn der einen abwimmelt und
diese Zusage nicht einhält.....


In wenigen Tagen wird noch ein zweiter Teil folgen, in dem weitere wichtige Fragen zu diesen Vorfällen
gestellt werden und die man unbedingt schon aus purem Eigeninteresse lesen sollte.

 

 



 

 













































 

 


© Harro Walsh